Das dritte Buch Mose erscheint manchem Leser langweilig, langatmig und vielleicht sogar nicht mehr in die Zeit passend. Es gibt keinen Tempel mehr in Jerusalem, was kann uns dann dieses Buch mit den vielen Vorschriften überhaupt noch sagen? Warum sollte man sich mit den Opfern befassen, die doch ohnehin hinfällig sind? Im jüdischen Gottesdienst traten Gebete an die Stelle der Opfer, sodass diese nicht vergessen werden. Sie haben auch heute noch ihre Bedeutung, aber auf der spirituellen Ebene. Darum ist es interessant, sich mit der rabbinischen Sicht auf dieses Buch einzulassen.

Parascha WAJAKHEL-PEKUDEJ Exodus 35:1 – 40:38
25. Adar 5780; 21. März 2020 Die Wichtigkeit des Schabbat Ein Jeder ist bedeutungsvoll Die Wolke Alle Gedanken kreisen in diesen Tagen um die Corona-Pandemie. Da tut es gut, Antworten und Hinweise, Ermutigungen und Hoffnung aus dem Wort Gottes…

Ein Hoffnungslied gemäß Jesaja 26 im Angesicht von Corona
Aus diesem Text möchte ich herausstellen, welche Hoffnung wir auf die Zeit DANACH haben können. Ich möchte zeigen, welche Chance in jeder Krise steckt und was uns das „Kronenvirus“ lehren kann.

Gedanken zur Predigt Jesaja 54, 7-10
An diesem Sonntag werden keine Gottesdienste stattfinden, wie es in den Medien berichtet wurde. Trotzdem soll Gottes Wort gepredigt werden und gerade in dieser Zeit der Isolation und Entschleunigung Kraft, Mut und Perspektive geben. Genauso mögen wir die Ruhe zu kritischer und selbstkritischer Reflexion finden. Dieser Predigttext ist den Trostbotschaften des Propheten Jesaja entnommen, dem Lieblingspropheten Jesu, den er neben den Psalmen am häufigsten zitierte. Jesaja hatte sowohl die Warnung vor Zerstörung und Exil anzukündigen als auch die Hoffnung auf Gottes Erbarmen und die Wiederherstellung Seines Volkes.

Parascha Ki Tisa Exodus 30:11 – 34:35
Schabbat 18. Adar 5780 / 14. März 2020 Nicht nur Gott ist heilig Das Thema des Wochenabschnitts ist die Heiligkeit Gottes. Sie steht im Mittelpunkt der gesamten Lesung. Und so soll jeder Gemusterte der Söhne Israels, also wer älter als…

Purim – Erinnerung an eine große Rettung
Hinter einem jeden Leben steht jemand, der die Fäden in der Hand hat. Was mit mir geschieht, ist nicht sinnlos. Es ist nur wichtig, dass ich mich nicht widersetze an dem Platz, an den Gott mich gestellt hat. Noch erkenne ich vielleicht nicht die göttliche Hand, aber sie ist da! Im Verborgenen!

Parascha Tezawe: Exodus 27:20 – 30:10
Schabbat 11. Adar 5780; 7.März 2020 Tezawe heißt übersetzt: Verpflichte! Mose, der angesprochen, aber namentlich nicht erwähnt wird, soll die Kinder Israel verpflichten, reines Olivenöl für den Leuchter im Tempel zu bringen. Olivenöl ist kostbar und mühsam herzustellen. Blätter durften…
Parascha Teruma Exodus 25:1 – 27:19
Schabbat 4. Adar 5780; Februar 29, 2020 Gottes Heiligtum Spenden Stiftszelt oder Tempel? Gottes Heiligtum In dieser Parascha geht es um den Bau der Stiftshütte. 2.Mo 25:8 BRU Ein Heiligtum sollen sie mir machen, daß ich einwohne in ihrer Mitte.Gott gibt die…

Gedanken zur Predigt Genesis 3,1-24
vorgeschlagen für den 1. März 2020, 1. Sonntag Invocavit Die List der Schlange Sündenfall? Vertreibung? Leben in der Polarität Eine sprachliche Besonderheit Die Konsequenzen Jeder ist gerufen Wer kämpft gegen die Schlange Die List der Schlange Die Schlange erscheint in…

Parascha Mischpatim Ex.21,1 – 24,18
Schabbat Mischpatim am 22.02.2020 = 27.Schwat 5780 Nach den Zehn Worten, die wir in der Parascha Jitro lasen, folgen nun echte Gesetze, die Mischpatim. Im Zehnwort legte Gott dem Volk eine Kurzfassung vor.Wozu braucht es jetzt noch diese Gesetze? Was…

Gedanken zur Predigt zu Hesekiel 2,1-3,3
vorgeschlagen für den 16.02.2020 Sonntag Sexagesimae Hesekiel Kap. 2 Der Menschensohn Gott macht aus dem Bittersten süßen Honig Bedeutung für den Alltag Hesekiel Kap. 2 1Der sprach zu mir: Menschensohn, stelle dich auf deine Füße, ich will mit dir reden.2Und…

Parascha Jitro – Exodus 18,1-20,23
Die 10 Gebote sind eigentlich „die 10 Worte“. Was ist der Unterschied? Einfach nur Spitzfindigkeit oder ein anderes Gottesbild, das Christen bei Juden nicht vermuteten?